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Home » „Kinder dürfen zuerst den Tiger behandeln“
Gesund bleiben

„Kinder dürfen zuerst den Tiger behandeln“

Sabine StandenatVon Sabine StandenatDezember 8, 2019Aktualisiert:März 5, 20263 Minuten Lesezeit
© iStock Images
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Dr. Sabine Wenger, Kinderzahnärztin, Wien und Graz, behandelt Kinder und Jugendliche von ein bis 18 Jahren und Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Wann sollten Kinder erstmals zum Zahnarzt?
Am besten innerhalb des ersten Lebensjahres, um die sogenannte „Flaschenkaries“ zu verhindern oder zu behandeln. Sie entsteht durch das Füttern mit Fläschchen oder durch das überlange Stillen. In der Muttermilch befindet sich Zucker, und während der Nacht wird zu wenig Speichel produziert, der reinigen würde. Eltern sollten schon früh zur Beratung kommen, damit Zahnprobleme bei den Kindern erst gar nicht entstehen.

Wie können Eltern ihre Kinder auf den Zahnarztbesuch vorbereiten?
Erzählen Sie niemals von Ihren eigenen Ängsten. Das überträgt sich auf das Kind. Verwenden Sie auch keine Verneinungen wie „Du brauchst doch keine Angst haben“, oder „Die Frau Doktor wird dir eh nicht wehtun“. Versprechen Sie auch keine Geschenke für nachher. Das Kind denkt dann unter Umständen „Da muss doch etwas faul sein“. Je weniger Sie vor dem Termin sagen, desto besser. Kinderzahnärzte haben eine gute Ausbildung und wissen schon, was zu tun ist.

Welche Zahnprobleme können bei Kindern auftreten?
Am häufigsten behandeln wir Karies, Zahn- und Kieferfehlstellungen sowie Abszesse.

Wie gehen Sie vor, wenn ein Kind große Angst hat?
Dann machen wir zuerst einen oder zwei Kennenlern-Termine. Bei diesen Sitzungen werden einmal nur die Zähne geputzt. Das Kind lernt so die Geräusche in der Praxis und die einzelnen Instrumente kennen. Es ist ganz wichtig, positive Ausdrücke dafür zu finden. Der Bohrer heißt „Zahnbesen“, die Spritze „Schlafkugerl“, und wenn nötig, „zaubern“ wir einen Zahn auch weg. Die Sonde ist der „Zahnstreichler“, und der Sauger trägt den Namen „Schlurfi“, weil er ja viel Wasser trinken muss. Die Behandlung macht je nach Alter die „Zahnfee“. Die Kinder bekommen auch einen „Zauberstab“ und dürfen zunächst bei der Behandlung eines Stofftieres assistieren. Dann sage ich: „Du behandelst jetzt den Tiger, dann darf ich das bei dir machen, einverstanden?“ Sie können auch mit dem Wassersprayer herumspritzen, was sie meist sehr lustig finden. Es hat sich auch bewährt, Kinder auf dem Schoß der Bezugsperson sitzen zu lassen oder ein Lied zu singen. Das mindert ebenfalls die Angst. Nach Beendigung der Behandlung dürfen die Kinder sich aus einem Schatzkästchen eine Belohnung aussuchen.

Für kleine Kinder bin ich die „Zahnfee“, die wenn nötig, einen Zahn auch wegzaubern kann.

Dr. Sabine Wenger, www.kinderzahnpraxis. at

Wie behandeln sie Kinder, die als „unbehandelbar“ gelten?
Natürlich werde ich alles versuchen, damit es doch gelingt. Wenn das nicht möglich ist, können Hypnose, beruhigende Mittel, Lachgas oder eine Narkose zum Einsatz kommen. Die Narkose hat den Vorteil, dass bei einer Behandlung alles erledigt werden kann. Welche Methode ich verwende, hängt von der eventuell schlechten Vorerfahrung des Kindes, dem Ausmaß der Angst sowie der Schwere des Befundes ab.

Haben Sie eine Botschaft an die Eltern in Bezug auf Zahnbehandlungen ihrer Kinder?
Ich würde mir mehr Mitarbeit der Eltern wünschen, was die Disziplin betrifft. Es gibt Kinder, die beißen, kratzen und den Bohrer aus der Hand schlagen. Und viele Eltern äußern sich nicht dazu. Setzen Sie dem Kind liebevoll, aber bestimmt Grenzen. Das hilft dem Behandler, aber auch dem Kind. Es sind auch engmaschige Kontrollen zu empfehlen. Dann muss oft gar nichts gemacht werden, was wiederum die Ängste bessert. Bis zum zehnten Lebensjahr empfehle ich diese Kontrollen vierteljährlich, danach halbjährig.

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Sabine Standenat

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