Endlich Frühling, endlich wärmere Temperaturen, die wieder einladen eine flotte Runde zu laufen. Doch bevor du als frisch-gebackene Mama gleich mal hochmotiviert in deine Sportschuhe hüpfst, möchte ich dir eine paar Dinge für deinen Laufstart mitgeben: Einer der wichtigsten Punkte vorab: es gibt keinen allgemein gültigen Laufstart, dieser ist von Frau zu Frau verschieden. Als generelle Regel wird oft 6 Monate nach der Geburt als günstiger Laufstart angegeben. Es kommt aber immer darauf an, wie gut dein Beckenboden unter der sogenannten „high impact“ Belastung, die beim Laufen passiert, (wieder) funktioniert. Ob du deine Blase so weit unter Kontrolle hast, dass dein Beckenboden während des Laufens diesem wahrsten Sinne des Wortes halten kann. Ich empfehle mittlerweile in vielen Fällen auf den Laufstart bis mindestens 10 bis 12 Monate nach der Geburt zu warten. Auch spielt die kardiovaskuläre Anstrengung, der du dich beim Laufen aussetzt, eine große Rolle: das bedeutet, ob du von deinem Herz-Kreislauf-System wieder bereit bist, für eine gewisse Zeit deine Ausdauer aufrecht erhalten zu können. Der Beckenboden wurde durch die Schwangerschaft und bei der Geburt durch das Gewicht des Kindes belastet. Das gilt auch für Mamas, die eine Bauchgeburt hatten, zumindest für die 9 Monate, in denen der Beckenboden das Baby getragen hat. So kannst Du die Funktionalität des Beckenbodens testen: Der Test ist in vier Stufen geteilt, wobei Stufe 3 und Stufe 4 zwei Varianten (a) und (b) aufweisen: Wenn dein Beckenboden die erste Stufe bravourös gemeistert hat, dann kannst du zur nächsten Stufe übergehen. Dein Beckenboden sollte diese Übungen mit halb voller Blase absolvieren können (ca. 300ml Wasser davor trinken).

1. START:
2. FIRST RUN:

3. STUFEN WORKOUT

4. „Zeigt her eure Schuhe“ – das richtige Schuhwerk

