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Home » Suizidgedanken – mehr Mädchen betroffen
Gesund bleiben

Suizidgedanken – mehr Mädchen betroffen

Rat auf DrahtVon Rat auf DrahtSeptember 9, 2024Aktualisiert:März 1, 20265 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Vier Gespräche drehen sich bei Rat auf Draht täglich um das Thema Suizid. Der Großteil davon wird mit Mädchen und jungen Frauen geführt, die oft starke Suizidgedanken haben.

Die Zahlen der Beratungsgespräche des psychosozialen Notdienstes Rat auf Draht zum Thema Suizidalität sind weiterhin alarmierend hoch. Allein von Jänner bis Ende August 2024 wurde 751-mal zu dieser Thematik beraten, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. „Durchschnittlich führen wir zum Thema Suizid täglich vier Beratungen mit Kindern und Jugendlichen“, sagt Birgit Satke, Leiterin der Notrufnummer 147 von Rat auf Draht anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September. Vor allem die Altersgruppe der 15-18-Jährigen, die mitten in der Teenagerphase steckt, ist besonders belastet, auf sie entfallen 308 Beratungen im Beobachtungszeitraum. Dahinter folgen die 19-24-Jährigen (182 Beratungen), so wie die sehr junge Gruppe der 11-14-Jährigen (125 Beratungen).

„Grundsätzlich sind Menschen eher suizidgefährdet in Phasen, in denen sie große Umbrüche erleben. In der Lebenszeit von Jugendlichen ist viel in Bewegung, der Körper verändert sich sehr rasch und es stehen oft wichtige Entscheidungsprozesse an. Das kann Druck auslösen. Gleichzeitig ist die Impulskontrolle bei Jugendlichen häufig noch geschwächt“, sagt Satke. In den letzten Jahren seien diverse akute Belastungssituationen hinzugekommen, die sich zusätzlich negativ auf die Psyche von jungen Menschen auswirken würden und Suizidgedanken verstärken könnten, wie die Corona Pandemie mit teilweise reduzierten sozialen Kontakten, der Krieg gegen die Ukraine, der Gaza Konflikt sowie die damit verbunden Teuerungen und finanziellen Sorgen.

„Bei Jugendlichen kommt häufig hinzu, dass Betroffene durch Social Media den Eindruck haben, andere Gleichaltrige sind glücklicher, haben ihr Leben besser im Griff oder sind „normaler“. Tückisch sind auch die Algorithmen der diversen Social Media Plattformen. Denn wenn diese erkannt haben, dass sich jemand für Inhalte zum Thema psychische Gesundheit interessiert, werden immer mehr dieser Inhalte vorgeschlagen“, erklärt Satke. Besonders problematisch seien Inhalte, die eine negative Weltsicht, Selbstverletzung und Suizid glorifizieren würden, ebenso wie Content, der Hilfsmöglichkeiten (z.B.: Therapie, Beratungsstellen oder Medikamente) als nicht wirksam oder nutzlos darstellen würde. „Solche Beiträge und Videos können eine Gedankenspirale in Gang setzen und sich negativ auf die psychische Verfassung auswirken, indem sie Ängste, Schlafstörungen und Suizidgedanken verstärken. Vor allem Mädchen und junge Frauen sind davon besonders betroffen, weil sie sich vermehrt in sozialen Netzwerken aufhalten, sich viel rascher mit anderen vergleichen und ein verzerrtes Selbstbild entwickeln“, so Satke.

© Shutterstock – Besorgniserregend: Schon 11-14-Jährige hegen Suizidgedanken.

Auch Beratungszahlen von Rat auf Draht zeigen, dass deutlich mehr Mädchen und junge Frauen mit dem Gedanken kämpfen, sich das Leben nehmen zu wollen. So waren im Beobachtungszeitraum 508 Anrufer:innen weiblich, 230 männlich, vier divers und neun unbekannten Geschlechts. Satke über die möglichen Gründe dafür: „Mädchen und jungen Frauen fällt es vermutlich leichter, über ihre Ängste und Sorgen zu sprechen. Sie sind daher eher bereit, sich Hilfe zu holen und sich jemandem anzuvertrauen. Burschen und junge Männer sind meist etwas introvertierter und empfinden es oft als Schwäche, über ihre Gefühle und Probleme zu reden und brauchen daher länger, bis sie bereit sind, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Allerdings trügt der Schein ein wenig. Denn die Quote für Suizidversuche ist bei Mädchen und jungen Frauen zwar höher als bei gleichaltrigen Jungs und jungen Männern, die eigentliche Suizidrate ist bei männlichen Jugendlichen aber deutlich erhöht im Vergleich zu gleichaltrigen Mädchen“. Daher sei das Wichtigste, sich jemanden anzuvertrauen, wenn man Suizidgedanken hat. Denn wer mit dem Thema allein bleibt, ist stärker suizidgefährdet als diejenigen, die darüber sprechen. Bei einer akuten Suizidgefährdung sollte man auch nicht zögern und umgehend einen Arzt zu kontaktieren oder sogar die Polizei oder Rettung verständigen.

Ähnliche Empfehlungen werden auch von den Expertinnen von elternseite.at, dem Rat auf Draht Beratungsangebot speziell für Eltern und Bezugspersonen, gegeben. Denn wenn Eltern merken, dass ihr Kind suizidale Tendenzen zeigt, ist das keine einfache Situation. Wichtig ist, dass die Aussagen des Kindes ernst genommen, aktiv ein Gespräch gesucht wird, sowie Interesse und Mitgefühl gezeigt werden. Oft kann den Kindern dass Aussprechen ihrer Suizidgedanken sowie die Gewissheit, dass die Eltern ihnen Sicherheit bieten, eine erste Entlastung bringen. Nach Suizidalität kann, darf und soll also direkt gefragt werden. Weitere Tipps für Eltern zu diesem Thema finden sich auf elternseite.at

Denn offen über Suizid zu sprechen, ist leider immer noch ein gesellschaftliches Tabu. „Eine Enttabuisierung wäre dringend nötig. Menschen müssen ermutigt werden, die meist vorhandenen Signale bei Jugendlichen mit psychischen Belastungen zu erkennen, diese ernst zu nehmen, das Gespräch zu suchen und bei Bedarf professionelle Unterstützungsangebote wie Rat auf Draht zu nutzen“, fordert Satke. Auch der Ausbau von Therapieangeboten für Jugendliche wäre wünschenswert. Rat auf Draht nutzt den Welttag der Suizidprävention auch dazu, um über das eigene umfassende Beratungsangebot un die tägliche Arbeit zu informieren. Daher findet am 10. September um 12:30 Uhr ein 30-minütiges Online Livestream Event statt. Anmeldung unter: https://www.rataufdraht.at/spende/online-event2024

Das Angebot von Rat auf Draht finanziert sich zum Großteil aus Spenden.
Spendenkonto IBAN: AT10 2011 1827 1734 4400

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