Gartenbesitzer kennen das Problem: Nach dem Spielen bilden sich braune, unschöne Flecken im Gras, wenn statt einem Zierrasen ein Spielrasen verwendet wurde. Je nach Gartennutzung ist es wichtig, die passende Rasenart zu finden, damit Sie auch lange Freude am Grün vor der Haustür haben.
Kinderspiele und Gartenfeste benötigen einen robusten und strapazierfähigen Untergrund, den ein Spielrasen bietet.
5 Tipps für den perfekten Spielrasen
1. Wozu einen Spielrasen?
Der robuste, widerstands- und strapazierfähige Spielrasen hält der Beanspruchung durch tobende Kinder stand und ist leicht zu pflegen. Ideal für den Familiengarten!
2. Rasenpflege im Frühling
Sobald die Temperaturen tagsüber auf stabile 10 °C klettern, erwachen die Lebensgeister des Rasens. Mit der Frühlingspflege kann bereits im März begonnen werden. Einmal im Jahr sollte der Rasen vertikutiert werden, um ihn zu belüften – damit allerdings zumindest bis April warten!
3. Wann und wie viel gießen?
Auch wenn der Spielrasen gut mit Trockenheit zurechtkommt, können im Hochsommer Dürreschäden entstehen. Durchschnittlich braucht der Rasen 15–20 l Wasser pro Quadratmeter und Woche. Doch Vorsicht: Nicht bei Temperaturen über 30 °C und vollem Sonnenschein gießen. Am besten früh morgens oder abends wässern, bis Pfützen entstehen.
4. Wie und wann düngen?
Einmal jährlich, im Frühling, müssen Sie den Spielrasen düngen – bei Bedarf auch öfter (bis zu vier Mal im Jahr). Besonders im Frühling auf die Düngequalität achten. Dünger, der zu rasch zu viele Nährstoffe freigibt, fördert zwar das Wachstum, aber nicht die Qualität.
5. Wann soll man mähen?
Mähen Sie lieber einmal öfter als zu wenig. Am besten alle 7 bis 10 Tage. Ab November bis etwa Ende Februar ist das Mähen nicht nötig. Für Sport- und Spielrasen sind 3 bis 4 cm eine gute Höhe, schattige Rasenflächen sollten mindestens 4 bis 5 cm hoch sein – ab 7 cm Höhe sollte gemäht werden.
